Vorwürfe von Volksverhetzung, Verleumdung und Beleidigung bei Wahlplakatierungen in Reinickendorf

0

Kurz hintereinander veröffentlichte die Berliner Polizei zwei Meldungen, bei denen es um Streitigkeiten beim Aufhängen von Wahlwerbung am gestrigen Vormittag in Reinickendorf geht. Hier die beiden Meldungen.

1. Mann zeigt Volksverhetzung und Beleidigung an

Ein 24-Jähriger alarmierte gestern Vormittag die Polizei nach Reinickendorf und zeigte eine Volksverhetzung und Beleidigung an. Der Mann gab an, gegen 11.30 Uhr in der Antonienstraße unterwegs gewesen zu sein. Dort seien dann zwei Männer erschienen, die Wahlplakate anbrachten. Der 24-Jährige hätte diesen Vorgang beobachtet. Die beiden Unbekannten seien dann in ein Fahrzeug gestiegen und der Beifahrer hätte ihn beschimpft und fremdenfeindlich beleidigt. Zunächst seien die Männer dann weiter gefahren, wären dann jedoch wenig später erneut erschienen und hätten sich volksverhetzend geäußert. Anschließend sollen sie noch ein Foto des 24-Jährigen gemacht haben, bevor sie sich entfernten. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

Quelle: Polizei (vom 6.8.2017)

2. Polizeilicher Staatsschutz ermittelt nach Beleidigung und Verleumdung

Wegen Verleumdung und Beleidigung eines Mitgliedes des Abgeordnetenhauses am gestrigen Vormittag in Reinickendorf ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen ein 64-jähriger Abgeordneter und sein 70-jähriger Helfer gegen 11.15 Uhr in der Antonienstraße beim Aufhängen von Wahlplakaten von einer unbekannten Passantin beleidigt worden sein. Als die beiden Männer mit dem Anbringen der Plakate an einem Laternenmast fertig waren und sich gerade wieder in ihr Fahrzeug setzen wollten, kam ein unbekannter Mann hinzu. Dieser soll ihnen über die Straße hinweg zugerufen haben, dass er die Plakate bald wieder abreißen werde. Aus Angst vor dem scheinbar körperlich Überlegenen setzten sich der Politiker und sein Assistent ins Auto und fuhren weg. Gegen 21 Uhr erstatteten sie auf einem Polizeiabschnitt Strafanzeige gegen Unbekannt. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatschutz beim Landeskriminalamt.

Quelle: Polizei (vom 7.8.2017)

Und hier geht es zu einer entsprechenden Meldung der Berliner Morgenpost: Erst Wahlplakate aufgehängt, dann gegen 24-Jährigen gehetzt

Teilen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar