Kurzparkzone in Tegel muss besser kontrolliert werden!

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Sehr erfreut zeigte sich der Abgeordnete Stephan Schmidt (CDU) über die guten Ergebnisse der flächendeckenden Kurzparkzonen im Bereich Tegel-City, die das Bezirksamt gut ein Jahr nach der Einführung vermelden konnte. „Ich freue mich, dass unsere damalige Initiative von den Anwohnern in Tegel so gut angenommen wird und dass die damit beabsichtigten Entlastungen im ruhenden Verkehr auch tatsächlich eingetreten sind“, so Stephan Schmidt.

Schmidt, vor einem Jahr noch Fraktionsvorsitzender der CDU in Reinickendorf und heute Wahlkreisabgeordneter für Heiligensee, Konradshöhe, Tegelort und Tegel, hatte seinerzeit für die Einrichtung der Kurzparkzone geworben und eine Befragung der Tegeler Bürgerinnen und Bürger initiiert. Aufgrund der positiven Reaktionen wurde die Kurzparkzone in allen Nebenstraßen eingeführt und Parkvignetten an die Anwohner verkauft. Schmidt: „Die Kurzparkzone ist bewusst als Alternative zur Parkraumbewirtschaftung gedacht, denn diese wird oft nur als Schikane und „Abzocke“ wahrgenommen, nicht als verkehrslenkende Maßnahme. Der ursprünglich auf zwei Jahre angesetzte Testzeitraum konnte nun auf nur ein Jahr begrenzt und die Parkzone dauerhaft eingerichtet werden. Das ist sehr erfreulich. Auch die zeitliche Ausdehnung von Montag bis Samstag von 8 bis 20 Uhr begrüße ich.

Der Abgeordnete warnt aber auch davor, es beim Aufstellen der Schilder für das Parken mit der Parkscheibe bewenden zu lassen: „Bei allem Erfolg sprechen mich immer wieder Tegeler Bürger darauf an, dass die Einhaltung der Parkzone zu wenig kontrolliert wird. Ich erwarte vom für das Ordnungsamt zuständigen Stadtrat Sebastian Maack, dass er die Kontrolle in der Parkzone Tegel kontinuierlich sicherstellt und es nicht nur bei einzelnen Schwerpunktaktionen belässt. Die gute Wirkung der Kurzparkzone darf nicht wegen mangelnder Kontrollen verpuffen.

Quelle: PM Büro Stephan Schmidt MdA

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10 Kommentare

  1. Eine Ausweitung bis 20.00h finde ich übertrieben. Wenn ich am Samstag die Schwiegereltern besuchen möchte, muss ich den Wagen zwischendurch umparken, was für ein Unsinn.

  2. Diese ganze Kurzparkzone in Tegel ist zum Kotzen. Wenn ich früher morgens zur Arbeit (Am Borsigturm) kam, konnte ich einen Platz einnehmen, der von jemanden freigemacht wurde, weil er oder sie selbst zur Arbeit fuhr. Heute suche ich bis zu einer halben Stunde nach einem freien Platz auf dem ich den Arbeitstag über stehen kann.
    Und Dauerparkplätze sind mittlerweile nicht mehr zu erschwinglichen Preisen zu erhalten, weil die Vermieter die entstandene Situation selbstverständlich ausnutzen. 😝

  3. Ordnungsamt….lächerlich…! Die kommen nur bei Temperaturen um die 20 Grad….dann darf aber auch die Sonne nicht zu doll scheinen, oder es regnen oder windig sein….! Die sieht man den ganzen Winter nicht, weil es denen zu kalt ist. Und im Sommer ists halt zu warm. Vollkommen lächerlich was die abziehen…Die sollen mal lieber ihren Job quittieren und was vernünftiges machen… . Leute die eh nie da sind, braucht kein Mensch 😤😤😤!

  4. Ich sehe das etwa anders. Bin nicht unbedingt der Freund vom Ordnungsamt. Doch laufen Sie des Öfteren hier durch die Straßen und kontrollieren die parkenden Autos. In welchen Abständen kontrolliert wird ist natürlich schwer zu sagen da ich nicht den ganzen Tag am Fenster stehe um zu gucken was auf der Straße los ist. Ich würde mich eher mal darüber freuen wenn das Ordnungsamt sich öfter mal am tegeler See blicken lässt um dort für Ordnung zu sorgen. Denn als Anwohner traut man sich abends schon garnicht mehr dort spazieren zu gehen. Verschmutzung und Belästigungen sind dort schon Alltag . Lieber Frank Balzer, vielleicht machst du dir mal selbst ein Bild davon!

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