Wie wild kann grün sein?

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Pflanzen2_800“Eine Frau kam einmal und fragte nach der Preisliste für das Wild, also Reh und Schwein” erzählt Marion Przybille vom Blumenladen Grün und Wild in der Hennigsdorfer Straße 77. Dabei sind mit dem “Wild” im Namen eigentlich eher Kräuter gemeint, die heimliche Leidenschaft der Besitzerin, die das Geschäft zusammen mit Andreas Piesker aufgebaut hat.

Figur_300Seit November 2013 gibt es bereits das Geschäft, das direkt neben dem Café ihrer Schwester liegt. Angefangen hatte alles 2013 kurz vor Weihnachten mit einem Weihnachtsbaum Verkauf und viele der damaligen Käufer kamen dann auch später wieder, als das Pflanzenangebot stark erweitert war. Nun findet man Muscari (Traubenhyazinthen), Christrosen, Ranunkeln und einiges mehr auf dem Gelände. Da sind Pfanzen nett in Holzkisten drapiert und zwischendrin kann man auch manch steinernes Geschöpfe entdecken, das hier gut hinpasst.

Ganz neu ist eine gemütlich überdachte Sitzecke, unter der die Sonne erste Frühjahrsstrahlen schickt und in der es sich gemütlich verweilen lässt. Wenn jetzt noch alle, die beim Vorbeifahren neugierig aus dem Auto auf das Gelände schauen den Schritt in das Geschäft wagen, werden sie vielleicht wie viele andere Kunden immer wieder kommen.

Überblick1_800Es ist schade, dass viele kleine Läden in Heiligensee schließen müssen, weil Supermärkte deren früheres Angebot wie Zeitschriften oder Schnittblumen mit anbieten” sagt Marion Przybille aber fügt auch hinzu, dass in Heiligensee verstärkt wieder der Bedarf nach qualitativ hochwertigen Produkten und persönlicher Beratung zunimmt.

Wir wollen hoffen, dass dieser Trend weiter anhält und mehr kleine Geschäfte wieder mehr zum individuellen Charakter von Heiligensee beitragen können.

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