Erpelgrund als Nabel der Welt (neulich auf Twitter)

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Fühlen wir uns im Erpelgrund wirklich als Nabel der Welt? Oder die Nachbarn vom Bärensprung vielleicht? Wenn man dieser kleinen Episode auf Twitter folgt, könnte man das meinen. Aber worum geht es hier eigentlich?

Es geht um Taxifahrten. Da gibt es anscheinend Leute, die beleidigt reagieren, wenn der Taxifahrer nicht auf Anhieb weiß wo “Im Erpelgrund” noch gleich in Berlin zu verorten ist. Mit “An der Hasenfurt” und weiteren Straßen passiert das wohl ähnlich.

Sind wir in Heiligensee wirklich so unfreundlich zu Taxifahrern? Oder nur zu den unfreundlichen? Ich freue mich ja immer über jeden Taxifahrer, der nicht stöhnt, wenn er nach Heiligensee raus muss. Vom Flughafen aus ist das wohl auch nicht unbedingt die lukrativste Tour, die man ergattern kann. Wenn der Fahrzeugführer des Personenbeförderungsgefährts mich dann aber freundlich in diese entlegene Ecke Berlins, die mein Zuhause darstellt, fährt, leite ich ihn gerne durch den Wald, mache ihn auf eventuelle Wildschweine am Abend aufmerksam und weise den Weg in der Wildnis bis zu meinem Heim.

Dann ist die Fahrt doch gleich für alle netter. Oder?

Twitter_Nabel

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